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Aus für Jungstil

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21.02.2011

Aus für Jungstil

Die Bonprix-Tochter wird in den Webshop der Mutter eingegliedert

 

Final Sale: Das Experiment von Bonprix, eine eigene Web-Marke für junge Mode zu etablieren, ist gescheitert

Wie man schnell eine große Markenbekanntheit im E-Commerce aufbaut, hat der Schuhversender Zalando.de eindrucksvoll bewiesen. Der Kern des Erfolgs: riesige Werbeinvestitionen. Händler, die derart hohe Budgets nicht in die Hand nehmen wollen oder können, tun sich in einem hart umkämpften Markt schwer, die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich zu ziehen. Jüngstes Beispiel des Scheiterns ist die Bonprix-Tochter Jungstil.de. Vom 24. Februar 2011 an soll der Shop unter dem Reiter „Young Fashion“ in den Webshop von Bonprix integriert werden.Was mit Marke und URL geschieht, ist noch unklar. Kleidungsstükke werden aktuell mit bis zu 70 Prozent Rabatt verkauft.

Jungstil wurde 2008 als „User Generated Brand“ ins Leben gerufen – die Kunden hatten unter anderem auch beim Sortiment ein Mitbestimmungsrecht. Die E-Commerce-Plattform ist ein weiterer gescheiterter Versuch von Otto, das angestammte Kataloggeschäft mit reinen Webshops zu flankieren. Der Möbel-Shop Yourhome.de wurde eingestellt, die Modeplattform Yalook.com neu positioniert. dz


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