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Werkzeug fürs Verkaufen
Münchner Software-Entwickler sammelt mehrere Millionen ein
Eine Kapitalspritze von mehreren Millionen Euro hat sich der Münchner Software-Hersteller Commercetool gesichert. In das Unternehmen, das seit 2006 Web-basierte Tools für den Online-Handel liefert, investierten der High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital, Astutia und private Finanziers. „Commercetools setzt die Bedürfnisse von Online-Händlern in der Cloud-Ära konsequent um“, sagt Thomas Manitta von Bayern Kapital. Auch die ersten Schritte zur Internationalisierung überzeugten die Investoren.
Commercetools will mit dem Geld die Internationalisierung fortsetzen und neue Online-Werkzeuge entwickeln.„Durch die Finanzierung können wir uns mittelfristig die Marktführerschaft im E-Commerce sichern“, sagt Dirk Hörig, der Commercetools mit Denis Werner gründete. Unternehmen wie Gourmondo, Henkel, Neckermann oder Ikarus setzen auf das On Demand Grid, den Werkzeugkasten zum Aufbau und Management eines Shops. Die damit gelieferten Tools unterstützen auch die Internationalisierung eines Shops und werden je nach Nutzungsaufwand abgerechnet. Um weitere Web-basierte handheld-Werkzeuge zu entwickeln und Mitarbeiter anzuziehen, hat Commercetool ein Büro in Berlin aufgemacht. Dieser Schritt öffnete dem Start-up auch die Fördertöpfe der IBB-Beteiligungsgesellschaft. vs ❚